MESTER Businesspark Budapest
       Kunde        CPB (Constantia Privatbank)
       Land        Ungarn
       Zeitraum        2001-2010
       Wert        € 363.364.200,-
Leistungen
GENERALPLANUNG
(Masterplanung)
Beschreibung
MESTER BUSINESS PARK BUDAPEST
H - 1090 Budapest, Gubacsi út 6
Masterplanung: 02/2002 ? 09/2002

Die Constantia Privatbank AG als Tochterunternehmen der börsennotierten Immofinanz AG hat im Jahr 2001 die Industrie- brache der ehemaligen Schlachthöfe in der Ungarischen Hauptstadt, H-1090 Budapest, Gubacsi út 6, erworben. Das ehemalige Betriebsgelände umfasst insgesamt ca. 496.800 m² Grundfläche, auf dem sich verschiedene - teilweise denkmal- geschützte (Wasserturm, Schweinehalle) - ehemalige Betriebs- und Werksgebäude befinden. Anfang 2002 wurde das Büro Gobiet & Partner ZT Ges.m.b.H. in Kooperation mit dem Architekturbüro Haus der Technik, Dipl. Ing. Schwaighofer und Partner ZT GmbH, mit der Erstellung einer Masterplanung beauftragt.

Die Masterplanung sieht insgesamt ca. 401.140 m² Brutto- geschoßflächen, ca. 289.400 m² Nutzflächen, sowie 156.450 m² Parkflächen vor. Die Baukörper werden dem Anspruch der uneingeschränkten Bauetappenbildung folgend - vier bis neun Baustufen sind möglich - als einzelne Großobjekte, die in weiterer Folge der jeweiligen Nutzung entsprechend in sich gegliedert sind, konzipiert. Die Situierung auf dem Grundstück erfolgt derart, dass sich ein in sich funktional abgeschlossener Business-Park nach außen allseitig klar abzeichnet, wobei der Einblick von allen wesentlichen Seiten und Bereichen gegeben ist.

Die von den Baukörpern umschlossene Parkfläche ist in mehrere Platz-, Hof- und Laubenbereiche gegliedert, die wiederum allseitig ineinander verfließen und eine Vielzahl von Raum- bzw. Erlebnissituationen bieten. Die Parkfläche ist auf das Niveau des Tiefgeschoßes abgesenkt, um das Raumgefühl zu verstärken und die dem Gelände angeschlossenen Nutzflächen zu vergrößern. Ein zentrales Gestaltungselement des Campusbereiches sind zwei Wasserflächen, die in verschiedenen Niveaus bzw. Plätzen situiert sind, wobei das Wasser vom höheren Bereich über offene Rinnen und senkrechte Flächen in den tieferen Bereich fließt.

Der Wasserturm wird als Solitär erhalten, bildet den Zentralpunkt des Parkes, und wird mittels einer Brücke in jedem Obergeschoß an die benachbarten Bürogebäude angeschlossen. Die Schweinehalle als ein weiteres zu erhaltendes Bestandsobjekt wird als Zentralbereich einer Sonder- bzw. Infrastrukturnutzungszone ausgebildet und adaptiert.

Die Verkehrserschließung erfolgt im Vollausbau über das Zentrum der beiden Längsseiten des Geländes, wobei die Ein- bzw. Zufahrten jeweils über die Gubacsistraße und die Mesterstraße erfolgen. Eine das Gesamtgelände in zwei Hälften teilende Verbindungsstraße bildet den Zentralbereich der verkehrstechnischen Erschließung für beide Geländeniveaus. Neben-, Zu- und Ausfahrten befinden sich auf allen vier Seiten des Gesamtareals.

Die Erschließung für den Fußgängerverkehr erfolgt ebenfalls über die zwei oben erwähnten Zentralbereiche, in deren Nahbereich sich auf der Gubacsistraße die Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel befinden. Ein weiterer Zugang für den fußläufigen Verkehr ist an der Ecke Kreuzung Gubacsistraße ? Koppanystraße situiert.

Schwerpunktmäßig können alle Objekte als Büro- bzw. Dienstsleistungszentralen - gegebenenfalls mit eigener Corporate Identity - errichtet werden, in denen zusätzlich Lager-, Labor-, und Service- bzw. Dienstleistungswerkstättenflächen unterzubringen sind.

Infrastruktur bzgl. Sport, Kultur, Gesundheit und Erholung bilden gemeinsam mit Verwaltungs-, Gastronomie- und Verkaufsflächen die zentrale Allgemeinnutzung der Kernflächen.


Ansprechperson Projektmanagement
Links
www.immofinanz.at
www.hdt.co.at