Dachbodenausbau Mariahilferstraße 47
       Kunde        Prisma
       Land        Wien
       Zeitraum        2000-2001
       Wert        € 2.180.200,-
Leistungen
BAUMANAGEMENT, BAUARBEITENKOORDINATIONSGESETZ (BauKG)
TGA
Beschreibung
DACHGESCHOSSAUSBAU ANKERHOF
6, MARIAHILFERSTRASSE 47
Errichtungszeitraum 09/2000 ? 11/2001

Der Bauherr, Der Anker Allgemeine Versicherungs AG, 1010 Wien, Hoher Markt 10-11, verwirklichte unter der Projektleitung der Prisma Zentrum für Standort und Stadtentwicklung GmbH, 1010 Wien, Rotenturmstraße 17/3/17 sowie dem Baumanagement vom Büro Gobiet & Partner ZT GmbH den Dachgeschossausbau eines U-förmigen Gebäudeensembles aus der Jugendstilzeit. Im Dachgeschoss des ca. 1911 erbauten Gebäudes im 6. Wiener Gemeindebezirk wurden 11 Mietwohnungen verteilt auf 5 Bauteile mit einer Wohnnutzfläche zwischen 70 m² - 160 m² sowie zugehörigen Terrassenflächen errichtet. Insgesamt wurden 1.049 m² Wohnnutzfläche sowie 273 m² Terrassenflächen - gesamt 1.322 m² in 15 Monaten Bauzeit errichtet. Der Bruttorauminhalt beträgt ca. 4.650 m³ die Bruttogrundrissfläche ca. 1.700 m².

Gemäß der Planung des Architekturbüros Frank & Partner, A-1070 Wien, Stiftgasse 21/28, wurden die vorhandenen Dachstuhlkonstruktionen zur Gänze bis OK der Tragkonstruktion der letzten Geschossdecke abgetragen und mittels Stahl- Holzkonstruktion neu errichtet. Da sich das Gebäude in einer Schutzzone befindet, musste gemäß einer Auflage der MA 19 die Dachform in der vorhandenen äußeren Form wiederhergestellt werden, dies galt auch für die teilweise um 70 cm erhöhten Dacher.

Da die Tragfähigkeit der Decken seitens des Statikers als nicht ausreichend befunden wurden, waren Verstärkungen der bestehenden Stahltraversen mittels aufgeschraubten C ? Profilen erforderlich. Die bestehenden Träme mussten nicht verstärkt werden, weil diese durch die neue Geschossdecke nicht belastet wurden. Die neue Deckenkonstruktion wurde mittels Pfosten auf den verstärkten Stahlträgern hergestellt. Durch die gewählte Konstruktion war es möglich, die Wohnebenen stufenfrei zu halten.

In zwei Stiegenhäusern blieben die Aufzüge als Bestand erhalten, eine Verlängerung für die neu geschaffenen Dachgeschosswohnungen erfolgte nicht. In einem Stiegenhäusern wurde der Lift bis in das oberste Dachgeschoss verlängert, die bestehende ursprüngliche Holzliftkabine wurde einer Stilsanierung unterzogen und modernisiert.
Die Belichtung erfolgt in allen Steildachflächen mittels Dachflächenfenster, in zwei Bauteilen wurden auch Rundgaupen eingebaut.

Ansprechpartner für Baumanagement, BauKG
Links
www.ankerversicherung.at
www.prisma-zentrum.at
/www.frank-partner.com