Millennium Tower
       Kunde        Stumpf Immobilien
       Land        Wien
       Zeitraum        1996-1999
Leistungen
Vorentwurf, Entwurf, Einreichung, Ausführung, Ausschreibung, Mitwirkung bei der Vergabe, Herstellungsüberwachung, Leitung und Koordination, Abnahme, Leistungsumfang
Beschreibung
Der Bauplatz am Handelskai liegt nahe den Donauufer. Der Baukörper umfasst vier Tiefgaragengeschosse für 1500 Stehplätze, einen darüber liegeden Sockelbaukörper mit einem Einkaufs- und Gastrozentrum in 2 Ebenen mit ca. 25.000m², dem darauf aufgesetzten Büroturm (Millennium Tower) mit ca. 47.000m² BGF sowie einem in kammerartiger Struktur aufgesetzten 7-geschossigen Wohnbaukörper für 400 Wohnungen.

Die Planung und Problemlösung der haustechnisches Anlagen wurde durch die strengen Auflagen der Behörden zur Herausforderung.

Die Vielseitigkeit der Nutzung erforderte eine Anzahl individueller Lösungen der haustechnisches Aufgaben.

Der Büroturm "Millennium Tower" ist der herausragende Bauteil des Projektes und ist eines der markantesten Gebäude Wiens.

Der Büroturm weist eine Gesamthöhe von 202m auf und stellt das höchste Gebäude Österreichs und dritthöchste Gebäude Europas dar.

Das ausgewogene Konzept der Architekten ist auf hohe Funktionalität und höchstmögliche Nutzung des Flächenangebots ausgerichtet.

Den TGA-Gewerken kommt in diesem Zusammenhang eine entscheidende Bedeutung zu.

Im Gegensatz zu anderen Büroturmkonzeptionen wurden hier dezentrale Lüftungsanlagen verwirklicht. Die Lüftungsanlagen sind jeweils im Kernbereich in jedem 3. Geschoss in einem Technikraum untergebracht und versorgen jeweils 3 übereinanderliegende Bürogeschosse. Die Frischluftansaugung bzw. Fortluftausblasung erfolgt geschützt in einem Rücksprung des Turmrückens.

Mit diesem dezentralen System wird nur eine minimale Fläche für Schächt benötigt (Technik- und Schachtflächen kleiner als 2%).

Die Kälteversorgung erfolgt über 4 Kältemaschinen mit je ca. 600 kW. Die Nutzung des donaunahen Grundwassers für Kühlzwecke wurde intensiv geprüft.